Trauer und Gedenken im Judentum – Bestattungs- und Gedenkzeremonien

Wann:
27. Februar 2018 um 18:00
2018-02-27T18:00:00+01:00
2018-02-27T18:15:00+01:00
Wo:
SMAC
Stefan-Heym-Platz
09111 Chemnitz
Deutschland

Vortrag von Rabbiner Jaakov Pertsovsky

In der jüdischen Kultur wird der Friedhof als „Haus der Ewigkeit“ bezeichnet. Dieser Ausdruck weist auf die besondere Bedeutung dieses Ortes hin. Im Judentum wird der Tod nicht als das Ende des Menschen, sondern als der Übergang in ein anderes Stadium angesehen. Die Seele bekommt einen Platz in einer anderen Welt und der Körper bleibt auf der Erde. Dieser wird nach vorgeschriebenen Ritualen gereinigt und ehrenvoll beerdigt. Von diesem Zeitpunkt an beginnt das Gedenken an den Verstorbenen. Das Andenken und die Trauer haben eine bestimmte Form, welche in der Jahrtausende alten Tradition verankert ist. In seinem Vortrag geht Rabbi Pertsovsky auf die einzelnen Bräuche und Praktiken im Judentum ein. Er ist für alle Bereiche der jüdischen Lehre und Praxis in der jüdischen Gemeinde zuständig, so auch für den Umgang mit Tod und Trauer.