Kuratorenführung durch die Ausstellung „Max Liebermann. Zeichnungen und Grafiken“

Max Liebermann – Zeichnungen und Grafiken

Max Liebermann (1847-1935) zählt zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende und gilt als einer der Wegweiser der modernen deutschen Malerei. Er entstammt einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie und stirbt 1935 von den Nationalsozialisten verfemt.

Anlässlich der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz zeigen die Kunstsammlungen Chemnitz erstmals eine repräsentative Auswahl von etwa 40 Werken ihres umfangreichen Bestandes an Liebermann-Grafiken. Generaldirektor Frédéric Bußmann führt in die Ausstellung ein. In der Grafischen Sammlung der Kunstsammlungen Chemnitz befinden sich heute drei Zeichnungen, 68 Radierungen und Lithografien sowie vier Bücher mit Originalgrafiken von Max Liebermann. Grafische Werke Liebermanns wurden schon früh in die Chemnitzer Sammlung aufgenommen: 1907 wurde die erste Zeichnung des Künstlers angekauft. Der überwiegende Teil der Blätter kam in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in die Sammlung, darunter elf Druckgrafiken, die Max Liebermann der Städtischen Kunstsammlung 1922 schenkte.

Im Anschluss Konzert ensemble 01