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Samstag, 5. März 19:30 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Ausstellung vom 6. bis 27. März 2011 Öffnungszeiten
Montag - Freitag
9 bis 16 Uhr Eintritt frei |
Eröffnung der Tage der Jüdischen Kultur
Dina Mannheim-Givon -
Mein Weg nach Eretz Israel
"Ich bin am 24. Oktober 1932 in
Burkhardtsdorf-Chemnitz geboren. Meine Mutter,
Hildegard (Heimann), kam aus Gilgenburg, und
mein Vater, Dr. Max Mannheim aus Graudenz, war
Arzt in Burkhardtsdorf.
Vom Naziregime im März 1933 war mein Vater unter den Ersten,
die verhaftet und ins KZ geschickt wurden. Der Rechtsanwalt Dr.
Günther Weiss aus München, hat meinen Vater neun Monate später
aus dem KZ Sachsenburg mit großer Mühe befreit.
⇓ mehr
Nach seiner Befreiung 1934 beschloss er, mit seiner Familie nach
Palästina – Erez Israel auszuwandern. Meine Eltern waren 1935 die Gründer
der neuen Siedlung Kiryat Bialik (ein Vorort von Haifa).
In dieser Siedlung bin ich aufgewachsen, und nach dem Militärdienst als
Studentin lernte ich in der "Bezalel" Kunstakademie in Jerusalem, wo ich
meinen akademischen Titel in Kunst und Grafik erhielt.
Für 40 Jahre war mein Vater Familien-Arzt, Erfinder und Entwickler
medizinischer Methoden in Kiryat Bialik, wo er sehr bekannt und geehrt war.
Mein Mann Kalmann (Kleinberger) Givon, aus Frankfurt am Main, arbeitete
bei Solel Boneh (einer internationalen Hoch- und Tiefbau Firma). Er ist
Fotograf. Ich heiratete Kalmann 1958. Wir haben drei Kinder
und fünf Enkelkinder.
In den letzten 15 Jahren errichtete ich mit einer kleinen Gruppe ein
Museum zu Ehren der Gründer von Kiryat-Bialik, sie kamen meistens aus
Deutschland. Mein Leben lang lehrte ich Malkunst. Und bin Mitglied des
israelischen Künstler-Verbandes."
Ausgewählte Ausstellungen:
- 2008 - "The David Star"
- 2007 - "From Shoa to Resettlement"
- 2002 - "People"
- 1999 - "From generation to generation"
- 1986 - "People and Nature"
Ausgewählte Gruppenausstellungen:
- 1993 - Langelfeld – Germany
- 1983 - "Beit Hagefen" - Haifa
- und seit 1989 jährlich im "house of art" Haifa
Frau Givon wird anwesend sein.
Ausstellung mit Unterstützung der Botschaft des Staates Israel in
Deutschland
und Uta Windisch, MdL
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Sonntag, 6. März 11:00 Uhr
Jüdischer Friedhof
Führung Eintritt frei. Die
Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung
zu tragen |
Dr. Jürgen Nitsche
Steine und Namen
Kulturhistorische Führung über den Jüdischen Friedhof
Thema: Auf den Spuren der Gründer der Israelitischen
Religionsgemeinde Chemnitz
⇓ mehr
Am Laubengang, westlich des Stadtzentrums am Kaßberg, befindet sich der Friedhof der Israelitischen Religionsgemeinde zu Chemnitz. Angelegt wurde er 1879, fünf Jahre nach Gründung der Gemeinde, und 1898 wesentlich erweitert. Der Friedhof besteht aus sieben Abteilungen und umfasst etwa 1 .250 Grabstellen.
Gleichzeitig weist eine innerhalb des Rondells aufgestellte Tafel mit einer Inschrift darauf hin, dass sich an dieser Stelle auch ein jüdischer Tradition entsprechendes Thorarollengrab befindet. Hier wurden Reste einer Thorarolle aus dem Brand der Synagoge am Stephanplatz beigesetzt.
Zahlreiche Gräber und Grabsteine unmittelbar hinter dem Obelisken und im rechten oberen Teil des Friedhofs erinnern an die in den Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslagern
wie Theresienstadt, Auschwitz und Belzec ermordeten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Chemnitz. |
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Sonntag, 6. März 14:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Für Kinder bis 12 Jahren, Eltern und Großeltern Eintritt frei. Die Herren werden gebeten,
in der Synagoge eine Kopfbedeckung zu tragen |
Renate Aris und
Dorothee Lücke Jüdisches Gemeindeleben – für Kinder erklärt
Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde und des
Evangelischen Forums
⇓ mehr
Kinder bis 12 Jahre
lernen mit ihren Eltern und Großeltern das Gemeindeleben kennen. Nach einer
Führung durch die Synagoge gibt es vielfältige Aktivitäten. So laden zwei
Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie zum Mitmachen ein, Kinder können
ihren Namen auf Hebräisch schreiben, basteln oder mit Mitgliedern der
Tanzgruppe der Gemeinde israelische Tänze kennen lernen. |
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Sonntag, 6. März 18:00 Uhr
Jüdisches
Gemeindezentrum Vortrag Eintritt frei |
Addi Jacobi
Kleine Retrospektive - "Chemnitzer Köpfe"
Fragmente aus Biografien, Videodokumente
⇓ mehr
zu Inge Wieler,
Herrmann Fürstenheim, Perez Lechem, Tamar Brecher, Stefan Heym, Sylva
Avramovici, Stephan Hermlin, Michael Degen, Justin Sonder, Ruth Leder,
Siegmund Tippmann, Adolf Diamant, Samuel Federmann, Erich Gottgetreu, Hanns
Hartmann, Joseph Wulf und Richard Tauber
Am Rande der Bibliotheksreihe „Chemnitzer Köpfe“ entstanden häufig
TV-Berichte und DVD-Dokumente. Einige zeigen wir in Zitaten. |
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Montag, 7. März Geschlossene Veranstaltung |
Begegnung in der
Schule
Dora Mannheim-Givon trifft Schüler des
Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums |
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Montag, 7. März 18:00 Uhr
Kraftwerk e.V.
Ausstellung vom 7. bis 30. März 2011 Öffnungszeiten
Montag - Freitag
8 bis 20 Uhr Eintritt frei |
"Jamim Mikedem" -
Alte jüdische Postkarten
Die Ausstellung versammelt 450 historische
Postkarten aus der Privatsammlung des
Vorsitzenden der Prager Jüdischen Gemeinde
Frantisek Bányai.
Gegliedert in thematische Gruppen zeigen die
Aufnahmen Ghettos, Synagogen sowie andere
jüdische Einrichtungen und vermitteln so einen
Eindruck vom jüdischen Leben zwischen 1898 und
1938. Aufnahmen aus Prag, aus ganz Böhmen und
Mähren, der Slowakei und der Karpato-Ukraine
werden von Ansichten aus Deutschland, Ungarn und
anderen europäischen Ländern ergänzt.
Kurator ist Herr Frantisek Bányai.
Unter der Schirmherrschaft von Herrn Rudolf Jindrák, Botschafter
der Tschechischen Republik
Eine Ausstellung des Schalom e.V. in Zusammenarbeit mit
dem Tschechischen Zentrum Berlin
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Montag, 7. März 19:00 Uhr
Evangelisches Forum
Vortrag Eintritt frei |
Daniel Naumann
Einführung in das biblische Hebräisch
Vor allem Gäste ohne Vorkenntnisse erhalten einen ersten
Einblick in die Sprache und in die Welt der hebräischen Bibel.
Interessierte können sich an diesem Abend zu einem kostenfreien
einjährigen Einführungskurs anmelden. |
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Dienstag, 8. März Geschlossene Veranstaltung |
Begegnung in der
Schule Dora Mannheim-Givon trifft Schüler der
Montessori-Schule |
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Dienstag, 8. März 18:00 Uhr
Jüdisches
Gemeindezentrum
Eintritt frei. Telefonische Anmeldung erbeten |
Thora-Lernabend
Dr. Ruth Röcher
Die Rolle Esther
⇓ mehr
Es werden 10 Kapitel der Megilla studiert, die Hauptrollen
kritisch betrachtet und den Fragen der jüdischen Weisen (ChaSaL)
an der Rolle nachgegangen. Das wird spannend und amüsant. Es
geht um jüdisches Leben in der Diaspora. Die Rolle Esther ist
das einzige Buch in der Thora, dessen Geschichte nicht in Israel
stattfindet und in dem der Name des Ewigen nicht erwähnt wird. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, eine Bibel mit der
Esther-Geschichte mitzubringen. |
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Dienstag, 8. März
Dienstag, 15. März
Dienstag, 22. März
Dienstag, 29. Märzjeweils 18:45 Uhr
VHS DAStietz
Kursraum 4.18
Teilnahmegebühr 22 €. Anmeldung erforderlich
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VHS Chemnitz, Kurs
S1111101 Haskala: die jüdische Aufklärung - ein Spagat
zwischen Assimilation und Emanzipation
In diesem Seminar sollen die Grundgedanken der jüdischen
Aufklärung erläutert werden. Was waren die Ziele der jüdischen
Aufklärer? Was waren ihre Motive? Inwieweit wurden ihre
Visionen, rückblickend betrachtet, realisiert?
⇓ mehr
In vier Veranstaltungen werden die jüdischen Aufklärer Moses Mendelsohn,
Naftali Hartwig Wessely, Saul Ascher und David Friedländer vorgestellt. Die
jüdische Assimilationsbewegung und die jüdische Emanzipationsbewegung sollen
voneinander unterschieden und klar definiert werden. |
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Mittwoch, 9. März Geschlossene Veranstaltung |
Begegnung in der
Schule Dora Mannheim-Givon trifft Schüler der
evangelischen Mittelschule Burkhardtsdorf |
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Mittwoch, 9. März 19:00 Uhr
Restaurant
Schalom |
Lars Ariel Dziuballa Was
bedeutet koschere Küche?
Eine Veranstaltung des
Restaurants Schalom
In ungezwungener Atmosphäre gibt es einen Einblick in
Besonderheiten der jüdischen Küche
⇓ mehr
Kascher heißt genau
übersetzt "Im rechten Zustand tauglich". In aschkenasisch/jiddischer
Aussprache sagt man "Koscher" – ein Wort, das weltweit für "sauber" bekannt
ist.
Kaschruth ist sein Hauptwort. Gemäß Mischna und Talmud bedeutet dieser
Begriff "zum Genuss erlaubt" und zwar in rituell-gesetzlicher wie auch in
zivilrechtlicher Beziehung. "Koscheres Fleisch" bedeutet also: nach den
Speisegesetzen zum Genuss geeignetes Fleisch. Daraus entstand das Verb "kaschern",
was religionsgesetzlich brauchbar machen bedeutet.
Der Gegensatz von „Kascher/Koscher“ ist „Trefa“, für den
Genuss Verbotenes. Dazu zählen beispielsweise
Schweinefleisch und alle Nahrungsmittel, die aus diesem
Fleisch gewonnen werden; Wild, weil man seine
Nahrungsaufnahme nicht kontrollieren kann und weil es auf
der Jagd erlegt und somit nicht rituell geschlachtet wird.
Weiterhin sind alle Meerestiere ohne Schuppen und Flossen
(z.B. Krustentiere, Aal usw.) verboten.
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Mittwoch, 9. März
Donnerstag, 10. Märzjeweils 20:00 Uhr
Stadthalle Chemnitz
Konzert Karten 13,50 bis 21,50 €. Eintritt für
Kinder und Enkel (bis 18 Jahre) der BesucherInnen kostenfrei |
7. Sinfoniekonzert
Symphonic Klezmer
Werke für Klezmer-Band und Sinfonieorchester von Olivier
Truan, Michael Heitzler und Niki Reiser
Solisten: Kolsimcha – The World Quintet
Dirigent: Ariel Zuckermann
⇓ mehr
„In der Tat reibt man sich Augen und Ohren, wenn man sie live erlebt. Ziemlich verdattert glotzt man auf die Bühne, sprachlos und ungläubig schüttelt man den Kopf über das fulminante Feuerwerk an geistreichen Ideen, überschäumender
Energie und Musikalität, das einem dargeboten wird“, so wurde 2007 in der Süddeutschen Zeitung ein Konzert mit „Kolsimcha“ (auch unter dem Namen „World Quintet“ bekannt) beschrieben.
Traditionelle Klezmermusik kommt dabei in Kontakt zu Jazz und Elementen der klassischen Musik. Der einmalige Sound dieses Ensembles fesselt das anspruchsvolle Publikum sowohl der New Yorker Carnegie Hall als auch der renommiertesten
Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals auf drei Kontinenten.
Die „Stimme der Freude“ - dies die Übersetzung von „Kol Simcha“ - schafft in den Konzerten mit einer lebendigen, offenen Musiksprache und mitreißender Spielfreude und Virtuosität
eine einzigartige Atmosphäre und hat gefeierte europäische
Theater-, Tanz- und Filmproduktionen um eine neue, emotionale Dimension bereichert.
Ariel Zuckermann begann seine Musikerkarriere als Flötist und konzertierte unter Dirigenten wie Lorin Maazel, Daniel Barenboim, Zubin Mehta oder Riccardo Muti. Später absolvierte
er an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm beim legendären Jorma Panula ein Dirigierstudium. Im Mai 2004 legte er bei Bruno Weil an der Musikhochschule München
sein Dirigierdiplom ab, um bereits wenig später zum Chefdirigenten des traditionsreichen Georgischen Kammerorchesters
Ingolstadt gewählt zu werden. Gastdirigate führten ihn u. a. zum Israel Philharmonic Orchestra, zum Sinfonieorchester
Basel, zum Israel Symphony Orchestra Rishon-Lezion, ans Saarländische Staatstheater sowie zu den Münchner
Symphonikern. Seit 2000 ist er festes Mitglied von Kolsimcha.
Kolsimcha, 1986 gegründet, begann auf jüdischen Hochzeitsfeiern
traditionelle Klezmermusik zu spielen, doch schon damals schufen die Musiker mit ihrem Konzept eines „Contemporary
Klezmer“, der osteuropäische Musiktradition mit Jazz und Elementen der klassischen Musik verbindet, ganz eigene, unverwechselbare Klangwelten jenseits aller gängigen
Klezmer-Klischees. Stilistische Offenheit kennzeichnet von jeher das ausschließlich aus Eigenkompositionen, darunter
auch Werke für Quintett und Sinfonieorchester, bestehende
Repertoire von „Kolsimcha“, wovon nicht nur die zahlreichen
Live-Auftritte, sondern auch ihre CD-Einspielungen Zeugnis
ablegen.
Kolsimcha spielt in der Besetzung: Olivier Truan (Piano), Michael Heitzler (Klarinette), Ariel Zuckermann (Flöte), Daniel Fricker (Bass) und Christoph Staudenmann (Schlagzeug).
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Donnerstag, 10. März 16:30 Uhr
Treffpunkt Gerhart-Hauptmann-Platz/ Hübschmannstraße
Führung Eintritt frei |
Dr. Jürgen Nitsche
Entlang der Hübschmannstraße
Eine jüdische Spurensuche zwischen Bürgerhäusern und
Stolpersteinen
Ein kulturhistorischer Rundgang
⇓ mehrStefan Heyms Onkel, der jüdische Rechtsanwalt Hans Hartmann,
bezog Ende der 1920-er Jahre eine Wohnung in der
Hübschmannstraße. Er lebte dort mit Ehefrau Regina und den
Söhnen Walter und Horst. In Gedenken an die von den
Nationalsozialisten ermordeten Eheleute Hartmann wurden im Juni
2010 vor dem Haus Stolpersteine verlegt.
Ein Rundgang entlang der ehemaligen Marschallstraße, die seit
1929 den Namen des Chemnitzer Bürgermeisters Dr. Johannes
Hübschmann (1867-1930) trägt, soll den Besuchern zeigen, dass
bis 1939 in den eindrucksvollen Bürgerhäusern ein stetiges
jüdisches Leben stattfand. Haben weitere Chemnitzer Juden dort
Spuren hinterlassen?
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Donnerstag, 10. März 19:00 Uhr
Evangelisches Forum
Übungen Eintritt frei |
Dorothee Lücke und
israelische Gäste Einführung ins Neuhebräische (Ivrit)
Erste Konversationsübungen mit Muttersprachlern und Dorothee
Lücke, Pfarrerin und Leiterin des Evangelischen Forums.
Vorkenntnisse nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
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Donnerstag, 10. März 20:00 Uhr
TU Chemnitz, Altes Heizhaus
Vortrag Eintritt frei |
Agricolaforum der
katholischen Akademie im Bistum Dresden -Meißen Die
katholische Kirche und das Judentum
Zum aktuellen Stand einer schwierigen Beziehung
Prof. Dr. Rainer Kampling, Berlin
⇓ mehrNähe und Distanz, Verbundenheit und Spannung kennzeichnen
das Verhältnis von katholischer Kirche und Judentum. Das Zweite
Vatikanische Konzil markierte einen Wendepunkt in der
gemeinsamen Geschichte. Papst Benedikt XVI. appellierte
bei seinem Besuch der römischen Synagoge im Januar 2010 an Juden
und Christen, den Weg der Versöhnung und des Dialogs
fortzusetzen. Dabei betonte er, dass die Neuorientierung
der katholischen Kirche im Konzil unwiderruflich sei. Dennoch
gibt es immer wieder Irritationen, etwa angesichts der
Piusbruderschaft oder wegen der Formulierung der
Karfreitagsfürbitte. Was ist theologisch zum unaufgebbaren Bezug der Kirche zum
Judentum zu sagen? Und wie ist es gegenwärtig um das Verhältnis
von Kirche und Judentum konkret bestellt?
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Samstag, 12. März 19:30 Uhr
Opernhaus Konzert Eintritt 29 €/ 12 € |
Giora Feidman & Friends "World Klezmer" – Tournee 2011
Vom ruhiger werden kann bei dem Jahrhundert-Klarinettisten
Giora Feidman mit Mitte 70 keine Rede sein, denn sein Tatendrang
ist ebenso wenig zu bremsen wie seine Spielfreude. Von Mozart
bis Gershwin, vom Nahen Osten bis Lateinamerika, von biblischen
Gesängen bis zum modernen jüdischen Lied, vom Solo-Auftritt bis
zum großen Orchester und für ein Publikum von jung bis alt hat
sich Feidman in einem halben Jahrhundert allen möglichen
Herausforderungen gestellt. Dabei brillierte er stets als
einzigartige Persönlichkeit und begeisterte Publikum wie
Kritiker gleichermaßen.
Über allem stand stets der Klezmer, nicht nur als Bezeichnung
für einen bestimmten musikalischen Stil, sondern vor allem als
Begriff für eine Haltung gegenüber der Musik als Weltsprache und
für eine Art des Musizierens, gleich zu welcher Melodie: „Ein
Klezmer spielt nicht, er singt“, sagt Feidman und tut das nicht
nur auf seinem Instrument, sondern mit jeder Faser seines
Körpers und seiner Seele. Und dies ist das Geheimnis seines
immer wieder als unbeschreiblich beschriebenen Tons.
Inzwischen sieht er seinem 75. Geburtstag entgegen und will
aus diesem Anlass seine Welt des Klezmer, die Summe, die Essenz
seines musikalischen Lebens, in großer Besetzung zu den Menschen
bringen. Sechs grandiose junge Solisten hat er um sich geschart,
um mit ihnen und mit seinem Publikum die nach wie vor
ungebrochene, geballte Energie seiner Musik, ihre Vielfalt und
Farbenpracht zu feiern. Da wird gelacht und geweint, tollkühn um
die Wette gespielt, improvisiert und getanzt – ein Feuerwerk an
Virtuosität und Lebensfreude, komponiert aus einer ganzen
Palette unterschiedlicher Kulturen.
⇓ mehr
Enrique Ugarte im Baskenland geborene
Akkordeonvirtuose, der sich auch als Dirigent und Komponist
einen internationalen Namen gemacht hat, bringt die vielen
Spielarten iberischen
Feuers mit ein. Argentinische Glut kommt von Raul Alvarellos,
der wie Feidman
in Buenos Aires geboren wurde. Selbst ein Meister der
Klarinette, glänzt er in Feidmans Friends-Ensemble vor allem
auf der Piccolo-Flöte. Avi Avital Israel gehört zu den immer
noch wenigen Wiederentdeckern
der Mandoline und gilt als herausragender Künstler
auf dem oft unterschätzten Saiteninstrument. Mit Witz und
Finesse webt er Fäden vom frühen Mittelalter bis zur
experimentellen
Gegenwart in den großen Klezmer-Gobelin.
Der renommierte
Perkussionist Murat Coskun, in Deutschland aufgewachsener
Sohn türkischer Eltern, bezieht seine Inspirationen
aus ethnischen Stilen rund um den Erdball, aber auch aus
seiner Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester
– der ideale Rhythmiker für Feidmans World Klezmer Konzept.
Mit dem Gitarristen Jens-Uwe Popp und Guido Jäger,
Kontrabass,
sind schließlich zwei langjährige Weggefährten des großen
Klarinetten-Magiers dabei. Popp ist als ständiges Mitglied
des Feidman-Trios und anderer Formationen weithin bekannt,
Jäger, der auch schon an der Seite von Tom Waits spielte,
tourte mit dem Meister bereits durch halb Europa und die USA
–Aufnahmestudios inbegriffen.
Dennoch ist das Ensemble mit
sieben Musikern noch nicht komplett. Denn wie immer versteht Feidman das Publikum als den wichtigsten Mitwirkenden seiner
Konzerte. Das Spiel der Musiker entfaltet erst gemeinsam mit
ihren Zuhörern seine ganze sinnliche Pracht. Und das gilt
diesmal vielleicht in noch stärkerem Maße als sonst. |
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Am 13. März
Seminar "Antisemitismus heute - hört das denn nie auf?" |
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Sonntag, 13. März 15:00 Uhr
DAStietz, Stadtbibliothek Ausstellung vom 13.
März bis 3. Juli 2011 Anmeldung unter Tel. 0371 / 488 -
42 02 oder E-Mail
hastreiter@stadtbibliothek-chemnitz.de |
Eröffnung und Vortrag
Vertrieben – vernichtet – verbrannt: Das Schicksal des
jüdischen Notars Hans Hartmann und seiner Bibliothek
Die „Hans Hartmann Bibliothek“ war eine von vielen
Bibliotheken, die nach 1870 in den Wohnungen und Häusern der
Chemnitzer Juden mit viel Hingabe aufgebaut wurden. Als private
Büchersammlung war sie das Spiegelbild der Interessen und
Neigungen ihres Besitzers. Hartmanns Bibliothek ging in den
Wirren der NS-Zeit unwiderruflich verloren. Der Anwalt Hans
Hartmann, ein Onkel Stefan Heyms, kam 1941 im KZ Dachau ums
Leben.
Die Ausstellung unternimmt den Versuch, diese exemplarische
Privatbibliothek zu rekonstruieren.
Begleitprogramm: Führungen durch die Ausstellung und
Bibliothekseinführungen für Schulklassen mit Rechercheübung zum
Thema Juden in Chemnitz und Bücherverbrennung.
Vortrag zur Ausstellungseröffnung - Buchvorstellung
"Wie würde ich ohne Bücher leben und arbeiten können?"
Privatbibliotheken jüdischer Intellektueller im 20.
Jahrhundert
Referentin: Dr. Ines Sonder (Herausgeberin)
⇓ mehr
Das Buch dokumentiert das wechselvolle Schicksal der
privaten Bibliotheken bedeutender deutschsprachiger
jüdischer Intellektueller und Gelehrter des 20.
Jahrhunderts, darunter Hannah Arendt, Walter Benjamin, Hilde
Domin, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Magnus Hirschfeld,
Erich Mendelsohn und Jürgen Kuczynski. Die 17 Einzelbeiträge
befassen sich mit der Entstehung dieser Bibliotheken, mit
Sammelschwerpunkten und bibliophilen Neigungen ihrer
Besitzer wie auch mit ihrer Exilgeschichte, ihrem Verbleib
oder Verlust.
Dr. Ines Sonder, verwandt mit dem
Auschwitz-Überlebenden aus Chemnitz Justin Sonder, ist
Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des
Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien
an der Universität Potsdam.
"Wie würde ich ohne Bücher leben und arbeiten können?"
vbb, Verlag für Berlin-Brandenburg, 2008, Herausgeber: Ines
Sonder, Karin Bürger und Ursula Wallmeier
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Montag, 14. März 19:00 Uhr
Restaurant Schalom Lesung Eintritt 2 €. Telefonische
Anmeldung erforderlich |
Schalom e.V. und Moses
Mendelssohn e.V. "Juden, Narren, Deutsche"
Eine Lesung mit Hazel Rosenstrauch
⇓ mehrHazel Rosenstrauch bezeichnet sich als unjüdische Jüdin und
nennt ihre Texte "Deutsche Studien".
Als Tochter von Verfolgten beobachtet sie – skeptisch, heiter
und auch böse – die Erinnerungskultur in Deutschland, Österreich
und ein bisschen auch in Europa.
Hazel Rosenstrauch wurde am Ende des Krieges in London als
Tochter österreichischer Emigranten geboren, wuchs in Wien auf,
versuchte, in die USA und nach Kanada auszuwandern und landete
in Deutschland. Sie hat als Sozialwissenschaftlerin,
Journalistin und Redakteurin gearbeitet und lebt jetzt als
Autorin in Berlin. Von 1997 bis 2007 leitete sie die Zeitschrift
"Gegenworte". |
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Montag, 14. März 19:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum Vortrag Eintritt frei |
Politischer Vortrag
Das Wasserproblem im Nahen Osten
Dr. Wolf-Dieter Legall
⇓ mehr
Die chronische Wasserknappheit ist eine Tatsache des Lebens
in Israel, wo Industrie, Landwirtschaft und modernes urbanes
Leben um begrenzte Ressourcen in einer weitgehend
mitteltrockenen Umgebung konkurrieren. Niederschläge
verteilen sich nicht gleichmäßig über das ganze Land, die
Regenzeit ist relativ kurz. Klimatische Gegebenheiten
erschweren die natürliche Wasserversorgung des Landes
erheblich. Die Suche nach Wasser begleitet die Entwicklung
des Landes seit den 30er Jahren. Zu innovativen Ansätzen
wird informiert und auf neue Lösungsansätze eingegangen.
Mit Unterstützung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft |
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Montag, 14. März 19:30 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Kurs Teilnahmegebühr 4,40 €. Anmeldung erforderlich |
VHS Chemnitz, Kurs
S1111102 Die Jüdische Gemeinde Chemnitz "Einst und jetzt"
mit Renate Aris
⇓ mehr
Die Jüdische Gemeinde in Chemnitz hat eine lange und
ereignisreiche Geschichte, die in dem Kurs von Renate Aris,
langjähriges Gemeindemitglied, vorgestellt wird. Nicht nur
bekannte jüdische Familien spielen in dem Vortrag eine
Rolle, auch der jüdische Friedhof wird in seiner Bedeutung
vorgestellt. Als Abschluss gibt es eine Führung durch die
neue, moderne Synagoge und das Gemeindehaus.
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Dienstag, 15. März 19:30 Uhr
Lila Villa
Lesung Eintritt 5 € |
Lesung Susan
Sonntag – Das Leiden Anderer betrachten
Ursel Schmitz
⇓ mehr
Es gelingt nicht vielen Menschen, unabhängig und unbestechlich zu einer vielbeachteten moralischen und politischen Instanz zu werden. Susan Sonntag, am 16. Januar 1933 geboren, ist dies gelungen. Als sie am 28. Dezember 2004 starb, hinterließ sie ein umfangreiches, engagiertes Werk, war mit zahlreichen Preisen geehrt worden und ihre kritische Stimme wurde schmerzlich vermisst.
Sie schrieb Essays über Fotografie, Kunst, Film Literatur und Ästhetik und auch Theaterstücke. Während des Bosnien-Krieges inszenierte sie „Warten auf Godot“ in Sarajevo. Sie mischte sich heftig in die Auseinandersetzungen amerikanischer Politik ein, sie nutzte die Verleihung des Jerusalempreises zur Kritik an der israelischen Politik 2001.
"Ich tat eine Reise, um die schönen Dinge zu sehen. Tapetenwechsel.
Liebeswechsel. Und weißt du was? Was? Sie sind immer noch da. Ach, aber nicht mehr lange. Ich weiß. Deshalb
bin ich gefahren." (Susan Sontag, Ich, etc.)
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Dienstag, 15. März 19:30 Uhr
Lehmanns Café
Vortrag Eintritt frei |
Tage der jüdischen
Kultur in Lehmanns Café Moses Mendelssohn und seine Vaterstadt Dessau - die
Geschichte einer komplizierten Beziehung
Dr. Bernd G. Ulbrich
⇓ mehr
Der Aufklärer Moses Mendelssohn (1729-1786) hatte in der
alten Residenzstadt Dessau seine familiären und wichtige
geistige Wurzeln. Unter seinem Einfluss war Dessau im 19.
Jahrhundert ein bekannter Ort der jüdischen
Modernisierungsbewegung in Pädagogik und Kultur. 1890 ehrte
und vereinnahmte ihn seine Vaterstadt durch das erste und
einzige öffentliche Denkmal weltweit. 1938 wurde das Denkmal
zerschlagen. Eine spezifische Gedenkkultur schuf 1976 eine
Mendelssohn-Büste im Dessauer Stadtpark. Wie stehen Dessau
und die Dessauer heute zu Moses Mendelssohn? "Die Bestimmung
des Menschen überhaupt ist: die Vorurteile nicht zu
unterdrücken, sondern zu beleuchten." (Moses Mendelssohn)
Dr. Bernd G. Ulbrich ist Historiker mit den Schwerpunkten
Religionsgeschichte von Anhalt und Geschichte des deutschen
Judentums. Er ist 2. Vorsitzender der 1993 gegründeten Moses
Mendelssohn-Gesellschaft Dessau e.V. und hat einen
Lehrauftrag an der Universität Halle-Wittenberg.
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Dienstag, 15. März 20:00 Uhr
Villa Esche
Konzert Eintritt 12 €/ 10 € |
Konzerte in der Villa Esche
Hommage à Szymon Laks
Eine musikalische Referenz zum 110. Geburtstag
Stephan Heber und sein Ensemble widmen sich mit großem
Engagement und tiefem Einfühlungsvermögen der Werkpflege des
1901 in Warschau geborenen und 1983 in Paris verstorbenen
Komponisten wundervoller Kammermusikwerke sowie ihm geistig
nahestehender Komponistenkollegen.
⇓ mehr
Szymon Laks studierte zwei Jahre Mathematik, bevor er 1921 am
Warschauer Konservatorium das Studium von Harmonielehre und
Kontrapunkt aufnahm, das er dann in Paris fortsetzte. In den
Pariser Jahren arbeitete er als Musiklehrer, Kaffeehausgeiger,
Stummfilmbegleiter, als Musiker auf einem Ozeandampfer und
schrieb Filmmusiken. 1941 wurde Laks in einem französischen
Lager bei Orléans interniert und 1942 nach Auschwitz II –
Birkenau deportiert. Er überlebte das Lager als Mitglied, später
Arrangeur und Leiter des Lagerorchesters. Nach der Befreiung
durch amerikanische Truppen zog er nach Paris zurück, doch nur
langsam begann Szymon Laks wieder mit dem Komponieren.
Das Programm des Abends umfasst Werke von Szymon Laks, Leo
Smit, Henriette Bosmans, Dick Kattenburg und Jeff Hamburg.
Irene Maessen, Sopran
Eleonore Pameijer, Flöte
Stephan Heber, Violoncello
Marcel Worms, Klavier
Eine Veranstaltung der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.
und der Tage der Jüdischen Kultur e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von GGG, CAWG, CSG, SWG und Kabel
Deutschland im Rahmen der Konzertreihe WohnKULTUR in Chemnitz
und gefördert von der Stadt Chemnitz
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Mittwoch, 16. März 15:00 Uhr
Treffpunkt: Stephanplatz
Führung (Dauer ca. 2 Stunden) Entgelt 8 €/
6,50 € |
Tourist-Information
Chemnitz der CMT
Rundgang: Jüdisches Leben in Chemnitz I
Der zweistündige Stadtrundgang zeigt die Entwicklung der
Jüdischen Gemeinde in Chemnitz in Verbindung mit dem Wirken
jüdischer Bürger in Industrie und Handel sowie in der Kunst.
Schwerpunkt dieser Führung ist das religiöse Lebensumfeld der
Chemnitzer jüdischen Bürger. |
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Mittwoch, 16. März 17:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Konzert Eintritt frei |
Schir Semer – der Chor
der jüdischen Gemeinde Chemnitz Der Chor feierte 2010 sein fünfjähriges Bestehen (gegründet
2004). Sein Repertoire umfasst ca. 50 Lieder in sechs Sprachen.
Es unterteilt sich in klassische Lieder, Gebete, Volkslieder und
moderne Lieder. Im Chor kommen Mitglieder aus verschiedenen
Republiken der ehemaligen Sowjetunion zusammen, die alle die
Liebe zum Gesang verbindet.
⇓ mehr
Der Chor wird von Taisa Leyenson geleitet, sie kam 2003 aus der Stadt Orsch in Weißrussland nach Deutschland. In Orsch arbeitete sie 30 Jahre als Chorleiterin, unter anderem eines weiblichen Kammerchors und als Gesanglehrerin an der Kinderkunstschule.
Die Chorpianistin ist Asya Rekes. Sie ist 2004 aus Kiew nach Deutschland gekommen. In Kiew arbeitete sie als Konzertmeisterin
und unterrichtete über 40 Jahre Pianoforte.
Die Solisten des Chores sind Sonja Tchernowa, Galina Lunova, Eleanora Kasatchkova, Boris Gervitz, Boris Lipkind, Alexander Svinarskiy, Ruvim Bakman, Pavel Gendelevitsch, Konstantin Grinschpon und Ernest Techentin.
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Mittwoch, 16. März 18:00 Uhr
Synagoge
Führung Eintritt frei |
Dr. Ruth Röcher
Führung durch die Chemnitzer Synagoge
Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Chemnitz und
Religionslehrerin der sächsischen Gemeinden Dr. Ruth Röcher, lädt zur Führung durch die Chemnitzer Synagoge ein.
Eine gute Gelegenheit in den Tagen der jüdischen Kultur den
Besuch der Synagoge mit einem anschließenden Konzertbesuch
(19:30 Uhr) in Lehmanns Cafe mit
"Klezmeyers" zu verbinden. |
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Mittwoch, 16. März 19:30 Uhr
Lehmanns Café
Konzert Eintritt 10 € |
Tage der jüdischen
Kultur in Lehmanns Café Klezmeyers
Das Berliner Trio Klezmeyers präsentiert traditionellen und
modernen Klezmer. Locker und virtuos heben die studierten
Musiker dabei die Grenzen zwischen Genres und Kulturen auf. Die
perfekt eingespielte Band überzeugt auf Touren durch ganz
Deutschland Publikum und Presse.
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Pressestimmen:
"Sie entstauben die Tradition und polieren alte Melodien zu neuem Glanz." (Jazzpodium)
"Über allen thront die treibende Kraft dieses furiosen Trios. Franziska Orso, mit ihrer virtuos gespielten Klarinette." (Berliner Morgenpost)
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Donnerstag, 17. März 15:00 Uhr
Treffpunkt: Annaberger Str./ Ecke
Lothringer Str. (Tanzschule Emmerling)
Führung (Dauer ca. 2 Stunden) Entgelt 8 €/
6,50 € |
Tourist-Information
Chemnitz der CMT
Rundgang: Jüdisches Leben in Chemnitz II
In Fortsetzung des ersten Rundgangs ist das Thema dieser
Stadtführung zwischen Lothringer und Altchemnitzer Straße der
Einfluss der jüdischen Bürger auf die wirtschaftliche
Entwicklung der Stadt Chemnitz. Gleichzeitig gibt der
Stadtrundgang einen Einblick in die Wandlung des Baustils von
gründerzeitlicher zu moderner Industriearchitektur. |
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Donnerstag, 17. März 19:00 Uhr
Villa Esche
Lesung Eintritt 10 €/ 7 € |
Podium Villa Esche
Portraits & Zeitgeschichte
Lesung und Gespräch
Rafael Seligmann - Deutschland wird dir gefallen
Rafael Seligmann hat sich einen einzigartigen Ruf als
unabhängiger, gnadenlos ehrlicher Publizist, Romancier und
Kommentator unserer Gesellschaft erworben. 1947 in Tel Aviv
geboren, wanderte er im Alter von 10 Jahren mit seinen Eltern
nach Deutschland aus.
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Seligmann studierte Politikwissenschaft und Geschichte in München und Tel Aviv und promovierte 1982 zu "Israels Sicherheitspolitik". Nie kam er auf die Idee, seine jüdische Identität zu leugnen, doch mit seiner wachsenden Bindung an die deutsche Sprache und Kultur empfand er auch Deutschland als seine Heimat. Seligmann nutzte stets die Besonderheiten seines persönlichen Lebensweges, um seine Beobachtungsgabe nach allen Seiten zu schärfen und wurde so zu einer gewichtigen Stimme der deutschen Gesellschaft. Mit seinen Essays, Kolumnen und Romanen wurde er zu einem unverwechselbaren, kritischen Publizisten, der sich konsequent allen Erwartungshaltungen verweigert und so temperamentvoll, schonungslos und aufklärerisch wie kaum ein anderer über das deutsch-jüdische Verhältnis schreibt. Sein Credo: Mehr Ehrlichkeit und Normalität im Zusammenleben von Deutschen und Juden. Seligmann ist Vorstandsmitglied des Vereins "GesichtZeigen! Für ein weltoffenes Deutschland".
Es liest: Rafael Seligmann
Eine gemeinsame Veranstaltung der Villa Esche/GGG, der
Tage der Jüdischen Kultur e.V. und des Evangelischen Forums
Mit freundlicher Unterstützung von ADLATUS, eins energie,
UWL und RHV
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Donnerstag, 17. März 19:00 Uhr
Gemeinde-Zentrum St. Pauli-Kreuz
Workshop Eintritt 6 €. Anmeldung erforderlich,
Tel. 0371 / 77 21 83 |
Poesie und Tanz –
Jüdische Dichterinnen (3):
Else Lasker-SchülerRenate Frank-Bayer (Tanztherapeutin)
und Birgit Gatz (Diplom-Bibliothekarin)
Else Lasker-Schüler, führende deutsche Expressionistin,
schrieb vor allem Liebeslyrik, aber auch tief religiöse Gedichte
und Gebete. Vor allem ihr Spätwerk ist reich an biblischen und
orientalischen Motiven. Sie selbst hat ihr Leben und Werk stark
stilisiert und mythisiert, und so wird es ganz sicher spannend,
ihren Weg tanzend nachzuempfinden.
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Renate Frank-Bayer ist Dozentin für Meditation des Tanzes/ Sacred Dance und leitet seit nahezu zwanzig Jahren erfolgreich
zahlreiche Kurse und Workshops.
Den literarischen Teil wird Birgit Gatz übernehmen. Die Dipl.-
Bibliothekarin widmet sich auch in ihrer Freizeit der Literatur,
insbesondere der Lyrik. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied in
Renate Frank-Bayers Tanzkreis.
Auch Anfänger sind herzlich eingeladen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und leichte Schuhe mit.
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Freitag, 18. März 17:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Vortrag Eintritt frei |
Landesrabbiner Dr.
Salomon Siegl Jüdische Feste: Purim - eine Einführung
Purim ist ein Fest, das an die Errettung des jüdischen Volkes
aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Nach
dem Buch Esther versuchte Haman, der höchste Regierungsbeamte
des persischen Königs, die gesamten Juden im Perserreich an
einem Tag auszurotten. Königin Esther führt jedoch durch Fasten
und Gebet die Rettung herbei.
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In der Synagoge wird aus diesem Anlass ein Gottesdienst gefeiert, bei dem es meist nicht übermäßig ernst zugeht; der ganze Ablauf zielt auf Freude. Dabei wird auch die Festrolle des Buches Esther vorgelesen. Immer, wenn der Name Haman fällt, soll von den anwesenden Kindern mit Tuten, Rasseln und Ratschen so viel Lärm wie möglich gemacht werden. Dies beruht auf dem Befehl Gottes, den Namen Amaleks, Hamans Vorfahr, zu löschen, nachdem Amalek Israel auf dem Weg zum Gelobten Land behindert hat. Sein Name wurde damit zum Symbol der Judenfeindschaft.
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Freitag, 18. März 18:00 Uhr
Synagoge
Öffentlicher Gottesdienst |
Gottesdienst in der
Synagoge Alle Chemnitzer sind herzlich eingeladen.
Männliche Besucher sind gebeten, in der Synagoge eine
Kopfbedeckung Synagoge zu tragen.
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Samstag, 19. März 19:30 Uhr
Schauspielhaus
Schauspiel Eintritt ab 12 € bis 21 € |
Premiere Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
von Bertolt Brecht
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Chicago, während der Weltwirtschaftskrise. Um nicht in den Turbulenzen der Zeit unterzugehen, versuchen sich einige Wirtschaftsmagnaten Mittel von der Stadt zu erschleichen. Offiziell wollen sie neue Kai-Anlagen bauen, Arbeit schaffen, den Handel anregen. Tatsächlich aber stoßen sie sich gesund, am Geld anderer Leute. Und die Stadtvertreter, die um diese Praktiken wissen, verdienen lieber mit, anstatt ihnen einen Riegel vorzuschieben: Geld, Landhäuser, selbst ganze Firmen wechseln unter der Hand die Besitzer.
Der kleine Gangster Arturo Ui erfährt durch Zufall von all diesen
Vorgängen und wittert die große Chance, Stadt und Wirtschaft
zu erpressen.
Ein Coup, der gelingt und Ui mächtig werden lässt. Bald schon hat er den gesamten Gemüsehandel der Stadt unter seiner Kontrolle, und alle, die er einst erpresste, machen nun mit ihm gemeinsames Geschäft. Ui und seine Männer bestechen,
morden und brandschatzen nach Belieben. Und sollte doch einmal jemand das Wort erheben - Uis Gangster sind nicht weit, um ihn für immer mundtot zu machen. Doch je größer sein Einfluss wird, desto mehr verliert sich Arturo Ui in seinen eigenen Machenschaften. Bald schon kann er Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten und verfällt schließlich seinem eigenen Größenwahn: Dem Plan, den Gemüsehandel der ganzen USA zu kontrollieren.
Es ist eine Machtfantasie, die Brecht beschreibt - ein Traum von Ruhm, von Geld, von der eigenen überbordenden Größe. Ein Hirngespinst, ein Wolkenheim, das sich immer mehr und immer schneller als Alptraum offenbart, um schließlich die tiefsten Abgründe eines Menschen aufzudecken. Geschrieben 1941 im finnischen Exil, ist das Stück eine Parabel über Aufstieg
und Machtergreifung Hitlers. Doch ist dem Stück nicht nur eine historische Qualität eingeschrieben. Der leichtfertige Umgang mit Einzelschicksalen, ein unüberschaubares Netz von Intrigen, aber auch das unbedingte Profitstreben der Figuren sind Zeitdiagnosen, die auch heute noch Gültigkeit haben.
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
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Samstag, 19. März 19:30 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Party Eintritt 25 €/ 10 € |
Purim-Party
Rosenthal & Friends (Berlin)
"Ein begeisterndes Konzert der Sonderklasse… Bereits mit -
Party dem ersten Titel - …(Lied ohne Worte) - ließ sich das
Publikum mitnehmen … Auch Flamenco- und Rockelemente
verarbeiteten die Virtuosen zu hinreißenden Medleys ... vor
Boris Rosenthal, der seine Gitarre auch gerne einmal
zweckentfremdete, war selbst der altersschwache
Stadthallen-Flügel nicht sicher."
(Aus einer Pressekritik)
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Samstag, 19. März 20:00 Uhr
(irrtümlich für 22:00 Uhr angekündigt)
Kulturkaufhaus DAStietz
Theater Eintritt frei |
FIB (Freies Institut für Bildung e.V.) präsentiert:
KÖNIG KUNDE TOD
DASTheaterexperiment zur Kaufkultur
Kaufen ist unser Leben. Wir definieren uns über das, was wir
kaufen, was wir nicht kaufen und zu welchem Preis.
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Unsere intimsten Erfahrungen machen wir beim Autohändler, im
Handyshop, die kindlichen Urszenen finden bei Babywaltz und im
Kuddel-daddel-du statt. Die Welt ist im Kaufhaus, die Welt ist
ein Kaufhaus. Eine Geschichte, die vor hundert Jahren in
Chemnitz ihren Anfang nahm mit dem Warenhaus C. und H. Tietz,
das jetzt das Kulturkaufhaus DAStietz ist.
"König Kunde Tod" -
eine theatrale Rauminstallation, die DAStietz komplett bespielt
mit Texten, Bildern, Selbsterlebtem rund ums Kaufen und
Verkaufen. Auf dem Höhepunkt der Veranstaltung verlosen wir ein
iPhone! Daran kann jeder teilnehmen, der sich mit einem
persönlichen Kauferlebnis beteiligt, d.h., den anderen Besuchern
davon erzählt. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)
Viel Spaß!
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Sonntag, 20. März 20:00 Uhr
Opernhaus, Hinterbühne Eintritt 13,50 € |
Abschlusskonzert Goldberg-Improvisationen
Jeffrey Goldberg, Solorepetitor an der Oper Chemnitz, lädt
auch in dieser Spielzeit wieder zu Soloabenden auf die
Hinterbühne des Opernhauses ein. Er spielt Klaviermusik von
Klassik bis Jazz und Improvisationen. Natürlich wird es auch
wieder die beliebten Improvisationen auf Zuruf geben.
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Der Komponist und Musiker Jeffrey Goldberg
studierte u. a. bei Luise Vosgerchian, Sarah Benson, Leonard
Bernstein und Joe Maneri. Seine Improvisationen hat er beim
Palau de la Música Catalana, beim Darmstädter Festival für
zeitgenössische Musik und beim Frankfurter Jazzkeller
vorgestellt. Der vielseitige Musiker engagiert sich in den
unterschiedlichsten Bereichen: vom Klangheilen bis hin zu
Crossover-Projek-ten. Für das Staatstheater Hannover schrieb
er das Ballett „Marlene or The Angel‘s Blues“ und die Oper
„Zurück vom Ring“, die Wagners Libretto mit Klezmer und Rap
verbindet. Außerdem gibt er Workshops in Improvisation und
Weltmusik und initiierte Improvisationskurse am New England
Conservatory of Music. Dr. Goldberg lehrte auch an der
Harvard University, der Boston Arts Academy sowie am Rivers
School Conservatory. Als Pianist trat er u. a. mit dem
Boston Symphony Orchestra und dem Boston Pops auf und
arbeitete mit Yo-Yo Ma und Bobby McFerrin für den Film „Yo-Yo
Ma at Tanglewood“. Er war als Musikdirektor bei
verschiedenen Theatern in Boston und New England engagiert
und arbeitete als Repetitor und Dirigent an den
Staatstheatern Darmstadt und Hannover.
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Seminar
"Antisemitismus heute - hört das denn nie auf?"
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Sonntag, 13. März 10:00 bis 16:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Seminar
Eintritt frei |
Seminar "Antisemitismus heute - hört das denn nie auf?"
Nein, das hört wohl nie auf und braucht deswegen Beobachtung,
Engagement, Klugheit und Widerstand
Weiterführende Informationen:
Judenfeindlichkeit (Wikipedia) |
| 10:00 Uhr |
Impulsreferat |
| 11:00 Uhr |
Nachfragen und
Diskussion |
| 12:00 Uhr |
Antisemitismus in
Chemnitz und Sachsen Petra Zais |
| 13:00 Uhr |
Mittagessen |
| 14:00 Uhr |
Gesprächsrunde
Erfahrungen von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Chemnitz |
| 15:00 Uhr |
Podiumsdiskussion
- Dr. Ruth Röcher
- ein Vertreter der jüdischen Gemeinde Leipzig
- ein Vertreter der jüdischen Gemeinde Dresden
- Referent
Petra Zais
Moderation: Egmont Elschner |
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Bitte beachten Sie auch aktuelle Hinweise in der Tagespresse! |
Veranstaltungen nach den Tagen der Jüdischen Kultur
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Montag, 21. März 18:45 Uhr
VHS DAStietz
Kursraum 4.19 Teilnahmegebühr 4,40 €. Anmeldung
erforderlich |
VHS Chemnitz, Kurs
S1111103 Leben der Chemnitzer Juden in der SBZ/ DDR
(1945-1990)
mit Dr. Jürgen Nitsche
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Anlässlich der Wiedergründung der Jüdischen Gemeinde Chemnitz vor 65 Jahren, soll anhand von ausgewählten Fotografien und Dokumenten das Leben der Chemnitzer Juden nach 1945 dargestellt werden.
Gemeinsam begeben wir uns auf Spurensuche und versuchen die Hintergründe und Geschichte von Porträtaufnahmen oder Fotos von jüdischen Zweckbauten zu entschlüsseln. Wie gestaltete sich der Alltag der zurückgekehrten Juden? Wie machte sich das Fehlen jeglicher jüdischer Ritualbauten bemerkbar?
Mit der Veranstaltung wollen wir das Thema "Zentren jüdischen Lebens in Sachsen nach 1945" behandeln. Folgeveranstaltung am 4. April 2011. |
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Dienstag, 22. März 19:00 bis 21:30 Uhr
VHS
DAStietz
Veranstaltungssaal Vortrag Eintritt frei |
VHS
Chemnitz Friedlich in die Katastrophe? Israel, Iran,
Deutschland und die Bombe
Vortrag und Diskussion mit Matthias Küntzel
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Die Zeitbombe tickt. Wird die internationale Staatengemein-Entgeltfrei schaft den iranischen Griff zur Bombe noch verhindern können?
Berlin ist in dieser Auseinandersetzung besonders exponiert: Deutschland wurde gemeinsam mit den fünf Veto-Mächten des Sicherheitsrats mit den Iran- Verhandlungen betraut und ist besonders verpflichtet, einem Regime, das den Holocaust leugnet und Israel auslöschen will, entgegenzutreten.
Gleichzeitig ist die Bundesrepublik bis heute der mit Abstand wichtigste Handelspartner und der bevorzugte Ansprechpartner der Mullahs im Westen. Die besondere Beziehung zwischen Teheran und Berlin ist historisch bedingt, wie Matthias Küntzel anhand einer Fülle bislang unveröffentlichter
Dokumente aus Archiven in Washington und Berlin beweist.
Matthias Küntzel, ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er ist spezialisiert auf die Themen Antisemitismus und die Außenpolitik Deutschlands. |
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