Programm 2010

Veranstaltungen zu den Tagen der Jüdischen Kultur

Samstag, 20. Februar

19:30 Uhr
Opernhaus
Karten an den üblichen Vorverkaufsstellen der Theater Chemnitz

Premiere Ballettabend

Eröffnung der 19. Tage der Jüdischen Kultur in Chemnitz

Kaddish/Serenade
Tanzabend von Lode Devos mit Musik von Leonard Bernstein

Choreographie: Lode Devos
Bühne: "Katxua" José A. Pelejero Pastor
Kostüme: Christiane Devos
Es tanzt das Ballett Chemnitz (Company der Städtischen Theater Chemnitz)

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im Anschluss

Samstag, 20. Februar

22:00 Uhr
Opernhaus

Öffentliche Premierenfeier in der Oper mit Yankele

Yankele KapelleKonzert

 
Sonntag, 21. Februar

11:00 Uhr
Jüdischer Friedhof
Eintritt frei

Die Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen

Dr. Jürgen Nitsche

Steine und Namen

Kulturhistorische Führung über den Jüdischen Friedhof
Thema: Auf den Spuren der Gründer der Israelitischen Religionsgemeinde Chemnitz

Am Laubengang, westlich des Stadtzentrums am Kaßberg, befindet sich der Friedhof der Israelitischen Religionsgemeinde zu Chemnitz. Angelegt wurde er 1879, vier Jahre nach Gründung der Gemeinde, und 1898 wesentlich erweitert. Der Friedhof besteht aus sieben Abteilungen und umfasst etwa 1.250 Grabstellen.

 
Sonntag, 21. Februar

14:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Eintritt frei

Die Herren werden gebeten, in der Synagoge eine Kopfbedeckung zu tragen

Dorothee Lücke und Renate Aris

Jüdisches Gemeindeleben - für Kinder erklärt
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Bei Spiel und Spaß können Kinder die Synagoge kennen lernen und einen Einblick in das jüdische Leben erhalten.
Für Kinder bis 12 Jahre und ihre Eltern und Großeltern

Bei Spiel und Spaß können Kinder mit ihren Eltern und/oder Großeltern die Synagoge und das jüdische Gemeindezentrum kennen lernen und einen Einblick in die jüdischen Feste erhalten. Renate Aris führt erst die Kinder und dann die Eltern durch die Synagoge. Die Kinder können lernen, ihren Namen auf Hebräisch zu schreiben, am Purimfest übliche Spiele zu spielen oder mit der Tanzgruppe israelische Tänze zu tanzen.

 
Sonntag, 21. Februar

16:00 Uhr
Kirche St. Jacobi
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8€

Bessiner Kammerchor, Görlitzer Blechbläserquartett, Michael Burkhardt (Kontrabass) und Friedemann Stolte (Leitung)

was braucht der mensch?
Werke von Claudio Monteverdi, Kurt Weill, John Lennon/ Paul McCartney, Friedemann Stolte

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Sonntag, 21. Februar

18:00 Uhr
Café Lehmann
Ausstellung - 25.1. bis 3.5.2010, Di-So 11 bis 22 Uhr

 

Peter Schreyer

Impressionen aus Israel
Eine Veranstaltung von Lehmanns Café

Peter Schreyer wurde 1948 in Riesa geboren. Er ist Künstlerischer Leiter im Museumsverein Freital, Sektion Malerei. Peter Schreyer stellt regelmäßig in seiner Region sowie in Berlin und Dresden aus.
Seine bevorzugten Techniken sind Aquarelle, Pastelle und Federzeichnungen.

 
Sonntag, 21. Februar

19:00 Uhr
Café Lehmann
Lesung - Eintritt frei

Michael Wuliger

Der koschere Knigge -
trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen.
Eine Veranstaltung von Lehmanns Café

Michael Jonathan Wuliger wurde 1951 in London geboren, wuchs in Wiesbaden auf und lebt heute in Berlin als Feuilletonredakteur der "Jüdischen Allgemeinen". Er geht so gut wie nie in die Synagoge, isst gern Serrano-Schinken und hört lieber Georges Brassens als Giora Feidman. Sein jüdisches Idol ist Krusty, der Clown aus der TV-Serie "Die Simpsons".

 
Montag, 22. Februar

19:00 Uhr
Restaurant Schalom
Vortrag - Eintritt: 1 €

Anmeldung erforderlich unter Tel. 0371 / 695 77 69

Lars Ariel Dziuballa

Was bedeutet koschere Küche?
Eine Veranstaltung des Restaurants Schalom

In ungezwungener Atmosphäre gibt es einen Einblick in Besonderheiten der jüdischen Küche

Kascher heißt genau übersetzt "Im rechten Zustand tauglich". In aschkenasisch/jiddischer Aussprache sagt man "Koscher" – ein Wort, das weltweit für "sauber" bekannt ist. Kaschruth ist sein Hauptwort. Gemäß Mischna und Talmud bedeutet dieser Begriff "zum Genuss erlaubt" und zwar in rituell-gesetzlicher wie auch in zivilrechtlicher Beziehung. "Koscheres Fleisch" bedeutet also: nach den Speisegesetzen zum Genuss geeignetes Fleisch. Daraus entstand das Verb "kaschern", was religionsgesetzlich brauchbar machen bedeutet.

 
Montag, 22. Februar

19:30 Uhr
Veranstaltungssaal DAStietz
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Schir Semer - der Chor der jüdischen Gemeinde Chemnitz

Der Chor feierte sein fünfjähriges Bestehen (gegründet 2004). Sein Repertoire umfasst ca. 50 Lieder in sechs Sprachen. Er unterteilt sie in klassische Lieder, Gebete, Volkslieder und moderne Lieder. Im Chor kommen Mitglieder aus verschiedenen Republiken der ehemaligen Sowjetunion zusammen, die alle die Liebe zum Gesang verbindet.
Der Chor wird von Taisa Leyenson geleitet, sie kam 2003 aus der Stadt Orsch in Weißrussland nach Deutschland. In Orsch arbeitete sie 30 Jahre als Chorleiterin, unter anderem eines weiblichen Kammerchores, und als Gesangslehrerin an der Kinderkunstschule.
Die Chorpianistin ist Asya Rekes. Sie ist 2004 aus Kiew nach Deutschland gekommen. In Kiew arbeitete sie als Konzertmeisterin und unterrichtete über 40 Jahre Pianoforte.
Die Solisten des Chores sind Sonja Tchernowa, Galina Lunova, Eleanora Kasatchkova, Boris Gervitz, Boris Lipkind, Alexander Svinarskiy, Ruvim Bakman, Pavel Gendelevitsch, Konstantin Grinschpon und Ernest Techentin.

Schir Semer mit Georg Milbradt  Schir Semer 2  Schir Semer 3
 
Dienstag, 23. Februar

19:00 Uhr
Weltecho
(irrtümlich für Veranstaltungssaal DAStietz angekündigt)
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Hanna Lehming

Naher Osten - Hoffnung und Trauma der Jugend
Ein orientalischer Abend mit Film, Bericht und Diskussion

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Mittwoch, 24. Februar
(irrtümlich für 25.2. angekündigt)

19:30 Uhr
Villa Esche
Konzert und Ausstellung - Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Schalom e.V., Villa Esche/ GGG, beseder e.V. und Tage der Jüdischen Kultur e.V.

A schejnen Dank, Chemnitz
Künstler der Galerie artECK

Es stellen Künstler der Galerie "artECK" aus, die als jüdische Immigranten in Chemnitz leben und der Stadt - einmal mehr - etwas zurückgeben wollen. Zahlreiche Künstler, die aus der ehemaligen UdSSR stammen, haben in den letzten Jahren in Chemnitz eine neue Heimat gefunden. Sie arbeiten in unterschiedlichen Genres wie Malerei, Grafik, Batik oder Holzschnitzkunst und präsentieren ihre Werke unter anderem in der Galerie "artECK" in der Moritzstraße. Diese Ausstellung in der Villa Esche ist ein Dank der Künstler Oleg Monin, Boris Ostrovsky, Olga und Slava Potievsky, Oksana Potievska und Igor Slutsky an Chemnitz - ihre freundliche Wahlheimat.

  George Gershwin
My time is today
Songs aus Porgy and Bess, Film & Revue
Jung Eun Park (Sopran) und Jörg Kersten (Bariton), Tom Bitterlich (Klavier)

"Meine Zeit ist das Hier und Jetzt" – so das Motto von George Gershwin, dessen Musik die Vernissage begleiten wird. Gefühle, Probleme und Sorgen der Menschen seiner Epoche saugte er neugierig in sich auf und komponierte daraus seine unverwechselbare, vor Vitalität sprühende Musik. Seine Songs bewegen sich aus der Alltäglichkeit, lassen das Banale in Leichtigkeit schweben, sie ergreifen und elektrisieren. Gershwin arbeitete für das Amerika des frühen 20. Jahrhunderts, doch ihm ist es gelungen, all-gemein Menschliches zu fassen. So spricht seine Musik heute zu uns – ob Sachse, Schwabe, Chinese oder Marokkaner. Gershwin lässt uns mitfühlen, dynamisiert und macht nachdenklich.

 
Mittwoch, 24. Februar

19:30 Uhr
Galerie ArtECK, Moritzstr. 39
Vortrag - Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Chemnitz und Tage der Jüdischen Kultur e.V.

Dr. Herbert Lappe

Jude bleiben - Deutscher werden

Dr. Herbert Lappe führt Multimedia-Vorträge zu jüdischen Themen durch

Dr. Herbert Lappe ⇓ mehr

 
Mittwoch, 24. Februar

19:30 Uhr
Evangelisches Forum
Vortrag - Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Daniel Naumann

Einführung in das biblische Hebräisch

Vor allem Gäste ohne Vorkenntnisse erhalten einen ersten Einblick in die Sprache und in die Welt der Hebräischen Bibel. Interessierte können sich an diesem Abend zu einem kostenfreien einjährigen Einführungskurs ab September 2010 anmelden.

 
Mittwoch, 24. Februar

20:00 Uhr
Pfarrhaus St. Matthäus, Zinzendorfstr. 14
Vortrag - Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Evangelischen Forums

Pfarrerin Dorothee Lücke (Leiterin des Evangelischen Forums Chemnitz)

Marc Chagall - Leben und Werk

Chagall (* 1887 im heutigen Weißrussland; † 1985 in Frankreich) kam aus einem chassidischen Elternhaus. Die Themen seiner Bilder sind meistens das familiäre Umfeld, aus dem er stammt, sein Heimatdorf Witebsk und Motive aus der Bibel. Zur Erinnerung an den 25. Todestag des Künstlers, der als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts gilt, wird sein Leben und Werk vorgestellt.

 
Donnerstag, 25. Februar

7:00 Uhr
Goethe-Gymnasium
Vortrag - Geschlossene Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler

Dr. Herbert Lappe

Jude bleiben - Deutscher werden

 
Donnerstag, 25. Februar

19:30 Uhr
Neue Sächsische Galerie, DAStietz
Liederabend - Eintritt: 10 €/8 €

Eine Veranstaltung von Tage der Jüdischen Kultur e.V. und Agricolaforum Chemnitz der Katholischen Akademie Meißen

Elena Janis-Hamann und Tobias Rank

Leise schwimmt der Mond durch mein Blut
Liederzyklus nach Texten von Else Lasker-Schüler

Der Liederzyklus entstand 1999/2000 und hat seitdem zahlreiche Aufführungen deutschlandweit erlebt. Er enthält 13 aneinander gebundene Lieder. 2003 entstand unter Mitwirkung des Geigers und Posaunisten Matthias Zeller die CD unter gleichem Namen beim Label Raumklang.

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Donnerstag, 25. Februar

19:30 Uhr
Evangelisches Forum
Vortrag - Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Evangelischen Forums

Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken

Luther und die Juden

Wie stand Luther der jüdischen Religion gegenüber? Unterscheidet sich dabei der junge vom alten Luther? Auf die Frage nach Luthers Judenfeindschaft gibt dieser Vortrag eine historisch und theologisch differenzierte Antwort.

Der Referent Prof. Peter von der Osten-Sacken, Berlin, ist Experte für den christlich-jüdischen Dialog. Er ist Träger der Buber-Rosenkranz-Medaille und war jahrzehntelang Professor für Neues Testament in Berlin und Leiter des Instituts Kirche und Judentum.

 
Donnerstag, 25. Februar

15:00 Uhr
Treffpunkt Stephanplatz
Stadtrundgang - Dauer: 2 Stunden, Preis: 8 €/ 6,50 €

auch am Dienstag, 2. März

Tourist-Information Chemnitz der CMT

Rundgang: Jüdisches Leben in Chemnitz I

Pulsierendes Geschäftsleben im Zentrum von Chemnitz in den 1920-er Jahren Der zweistündige Stadtrundgang zeigt die Entwicklung der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz in Verbindung mit dem Wirken jüdischer Bürger in Industrie und Handel sowie in der Kunst. Schwerpunkt dieser Führung ist das religiöse Lebensumfeld der jüdischen Chemnitzer Bürger

Freitag, 26. Februar

15:00 Uhr
Treffpunkt Annaberger Str./ Ecke Lothringer Str. (Tanzschule Emmerling)
Stadtrundgang - Dauer: 2 Stunden, Preis: 8 €/ 6,50 €

auch am Mittwoch, 3. März

Tourist-Information Chemnitz der CMT

Rundgang: Jüdisches Leben in Chemnitz II

In Fortsetzung des ersten Rundgangs ist das Thema dieser Stadtführung zwischen Lothringer und Altchemnitzer Straße der Einfluss der jüdischen Bürger auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Chemnitz. Gleichzeitig gibt der Stadtrundgang einen Einblick in die Wandlung des Baustils von gründerzeitlicher zu moderner Industriearchitektur...

 
Samstag, 27. Februar

18:30 Uhr
Synagoge
Gottesdienst

Landesrabbiner Dr. Salomon Almekias Siegl

Maariv Gebet und Lesung der Megilla (Rolle Esther)

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im Anschluss

Samstag, 27. Februar

19:30 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Purim-Feier - Einige Gästekarten sind zum Preis von 12 € im Büro der Jüdischen Gemeinde erhältlich

Purim Party
mit der Klezmerband Jossif Gofenberg & Friends aus Berlin

Jossif Gofenberg & Friends Klassische Klezmer-Melodien und ein rasantes Spieltempo sind das Markenzeichen von Jossif Gofenberg & Friends. Auch mit seinem neuen Programm bleibt der "Maestro des Klezmer" seinen Klezmer-Wurzeln treu, verbindet diese immer wieder neu mit modernen Rhythmen der israelischen Unterhaltungsmusik.
Der Akkordeonist und Sänger Gofenberg wird begleitet von Michael Sandler, der auf eine erfolgreiche fünfzehnjährige Sängertätigkeit in Israel zurückblicken kann und der sich inzwischen auch in Israel etabliert hat. Außerdem stehen Igor Sverdlov (Klarinette) und Alexander Franz (Kontrabass) mit auf der Bühne.
Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind herzlich zur Purim-Party eingeladen.

 
Sonntag, 28. Februar

11:00 Uhr
Veranstaltungssaal DAStietz
Theater - Eintritt: 5 €/ 4 €

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Chemnitz

Jugendliche der Evangelischen Kirchengemeinde Dinslaken

"... und nicht vergessen!"
Ein Programm aus Szenen, Texten und Musik

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Sonntag, 28. Februar

16:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum
Führung

Dr. Ruth Röcher

Führung durch die Chemnitzer Synagoge

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz und Religionslehrerin der sächsischen Gemeinden, Dr. Ruth Röcher, lädt zur Führung durch die Chemnitzer Synagoge ein.
Eine gute Gelegenheit in den Tagen der jüdischen Kultur, den Besuch der Synagoge mit einem anschließenden Konzertbesuch (18.00 Uhr) in DAStietz zu verbinden.

 
Sonntag, 28. Februar

18:00 Uhr
Veranstaltungssaal DAStietz
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Wolfgang Jellinek (Violine), Alexander Plotkin (Klavier) und Julia Küsswetter (Gesang)

Blühende Myrten
Instrumentalkompositionen und Lieder von Ernst Bloch, Paul Ben-Haim, Fanny Mendelssohn und Felix Mendelssohn-Bartholdy

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Montag, 1. März

19:00 Uhr
Veranstaltungssaal DAStietz
Lesung und Diskussion - Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Volkshochschule Chemnitz und Stadtbibliothek Chemnitz

Henryk M. Broder

Kritik der reinen Toleranz

Henryk M. Broder ⇓ mehr

 
Dienstag, 2. März

15:00 Uhr
Treffpunkt Stephansplatz
Stadtrundgang - Dauer: 2 Stunden, Preis: 8 €/ 6,50 €

auch am Donnerstag, 25. Februar

Tourist-Information Chemnitz der CMT

Rundgang: Jüdisches Leben in Chemnitz I

Pulsierendes Geschäftsleben im Zentrum von Chemnitz in den 1920-er Jahren Der zweistündige Stadtrundgang zeigt die Entwicklung der Jüdischen Gemeinde in Chemnitz in Verbindung mit dem Wirken jüdischer Bürger in Industrie und Handel sowie in der Kunst. Schwerpunkt dieser Führung ist das religiöse Lebensumfeld der jüdischen Chemnitzer Bürger.

Mittwoch, 3. März

15:00 Uhr
Treffpunkt Annaberger Str./ Ecke Lothringer Str. (Tanzschule Emmerling)
Stadtrundgang - Dauer: 2 Stunden, Preis: 8 €/ 6,50 €

auch am Freitag, 26. Februar

Tourist-Information Chemnitz der CMT

Rundgang: Jüdisches Leben in Chemnitz II

In Fortsetzung des ersten Rundgangs ist das Thema dieser Stadtführung zwischen Lothringer und Altchemnitzer Straße der Einfluss der jüdischen Bürger auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Chemnitz. Gleichzeitig gibt der Stadtrundgang einen Einblick in die Wandlung des Baustils von gründerzeitlicher zu moderner Industriearchitektur...

 
Dienstag, 2. März

16:30 Uhr
Treffpunkt: Markthalle, Haupteingang
Führung - Eintritt frei

Dr. Jürgen Nitsche

Zwischen Hedwig- und Klosterstraße -
Eine jüdische Spurensuche zwischen Bürgerhäusern und Neubauten
Ein kulturhistorischer Rundgang

Im Zusammenhang mit der Gründung der Israelitischen Religionsgemeinde im Herbst 1885 in Chemnitz bemühte sich der Gemeindevorstand, Verwaltungsstrukturen aufzubauen. So wurde entschieden, einen ständigen Gemeindesekretär einzustellen. Dafür konnte Salomon Sommerfeld aus Ostpreußen gewonnen werden. 1896 wurde das Israelitische Gemeindeamt in das I. Obergeschoss des Hauses Hedwigstraße 13 verlegt. Gibt es heute noch Spuren aus dieser Zeit an der Markthalle?

 
Dienstag, 2. März

19:00 Uhr
Evangelisches Forum
Vortrag - Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Antje Nötzold, M.A.

Der Nahost-Konflikt - Ursachen und Friedensperspektiven

Der Vortrag stellt den historischen Ursprung des Nahostkonflikts und die grundlegenden Schwierigkeiten im Friedensprozess dar. Anschließend werden die Aussichten auf Frieden in der Region mit Blick auf aktuelle Entwicklungen analysiert.

Antje Nötzold ist seit einigen Jahren Mitglied einer Expertengruppe aus Forscherinnen und Forschern des Nahen Ostens und Deutschlands. Sie hat in dieser Funktion mehrfach die Region besucht. Frau Nötzold, M.A., ist Lehrbeauftragte der Technischen Universität Chemnitz.

 
Dienstag, 2. März

19:30 Uhr
Lila Villa
Vortrag, Literarischer Salon - Eintritt: 5 €/ 4 €

Ursel Schmitz

Preußische Jüdinnen
Das Leben der legendären Berliner Salonieren Henriette Herz, Rahel Varnhagen von Ense und Dorothea Schlegel

⇓ mehr
 
Dienstag, 2. März

19:30 Uhr
Kraftwerk
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Eine Veranstaltung der Tage der Jüdischen Kultur e.V. und des Kraftwerk e.V.

Manuela Weicherieder, Ludger Schmidt und Ralf Kaupenjohann

Ensemble DRAj - Kinderjorn

Ensemble DRAj live on stage 2009 in Tampere⇓ mehr
 
Mittwoch, 3. März

19:00 Uhr
Evangelisches Forum
Vortrag - Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Nadine Mensel, M.A.

Israel und die internationale Gemeinschaft

Bereits die Gründung Israels im Jahr 1948 offenbarte Indizien für ein schwieriges Verhältnis zwischen dem jüdischen Staat und der internationalen Gemeinschaft. Diese war zuerst unfähig, eine Zwei-Staaten-Lösung durchzusetzen und trat im späteren Konfliktverlauf ambivalent auf. Tatsache ist, dass sich Gremien und Organisationen der Vereinten Nationen überproportional stark mit Israel und dem Konfliktgeschehen im Nahen Osten beschäftigen. Davon bleibt die Wahrnehmung Israels in Medien und Öffentlichkeit nicht unbeeindruckt. Der Vortrag will daher dieses angespannte Verhältnis zwischen den Vereinten Nationen und Israel thematisieren.

Nadine Mensel, M.A., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Chemnitz. Sie ist zudem u.a. tätig als Fachstudienberaterin für den Bachelorstudiengang Politikwissenschaft.

 
Donnerstag, 4. März

17:00 Uhr
Veranstaltungssaal DAStietz
Lesung - Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Chemnitz und von Tage der Jüdischen Kultur e.V.

Mirjam Pressler

"Grüße und Küsse an alle"

Wie durch ein Wunder haben zahllose Briefe, Dokumente und Fotos der Familie von Anne Frank auf dem Dachboden des Hauses der Familie Elias in der Baseler Herbstgasse überlebt und wurden dort vor einiger Zeit entdeckt - ein Sensationsfund!
Die wunderbare Erzählerin Mirjam Pressler hat daraus die so einzigartige wie exemplarische Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Frank zusammengefügt, die sich liest wie ein großer schicksalhafter Familienroman.

 
Donnerstag, 4. März

19:30 Uhr
Café Lehmann
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Akkordeon-Duo Kratschkowski
Eine Veranstaltung von Lehmanns Café

Duo Kratschkowski ⇓ mehr

 
Donnerstag, 4. März

19:30 Uhr
Veranstaltungssaal DAStietz
Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Robert-Schumann-Quartett, Laura Mikkola (Klavier)

In memoriam
Werke von Alfred Schnittke, Peter Eötvös und Dimitri Schostakotvitsch

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Freitag, 5. März

9:00 Uhr
Schule
Lesung - Geschlossene Veranstaltung

auch am Donnerstag, 4. März

Mirjam Pressler

"Grüße und Küsse an alle"

 
Freitag, 5. März

18:00 Uhr
Synagoge
Eintritt frei

Gottesdienst in der Synagoge

Alle Chemnitzer sind herzlich eingeladen. Männliche Besucher sind gebeten, in der Synagoge eine Kopfbedeckung zu tragen.

 
Samstag, 6.3. bis 11.4.2010

19:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum

Ausstellung - geöffnet Mo-Fr 9-15 Uhr

Rathaus Chemnitz

Eine Ausstellung des Schloßbergmuseums Chemnitz

Marion Kahnemann

ACHER - Der Andere II
Plastik, Objekte

⇓ mehr

Am 6. und 7 März
Seminar "Einwanderung und Integration in den jüdischen Gemeinden in Deutschland"

Sonntag, 7. März

17:00 Uhr
Synagoge

Konzert - Eintritt: 10 €/ 8 €

Leipziger Synagogalchor

Unter der Leitung von KS Helmut Klotz singen Kathleen Klose (Alt), KS Helmut Klotz (Tenor) und Egbert Junghans (Bariton). Am Klavier: Clemens Posselt. Es singt der Leipziger Synagogalchor

Leipziger Synagogalchor ⇓ mehr

 

Seminar "Einwanderung und Integration in den jüdischen Gemeinden in Deutschland"

Samstag, 6. März

20:00 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum

Seminar

Fortsetzung am 7. März

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Jüdischen Gemeinde Chemnitz

Erwartungen - Überraschungen - Enttäuschungen - Glücksfälle

Alte Synagoge am Stephansplatz Seminar zur Einwanderung und Integration in den jüdischen Gemeinden in Deutschland. So wie die vier Begriffe über die ganze Zeit der Geschichte der Jüdischen Gemeinde Chemnitz stehen können, so haben sie eine aktuelle Bedeutung für die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in den letzten zwanzig Jahren.

Das Seminar objektiviert und aktualisiert die Bedeutung der neuen jüdischen Gemeinden in Deutschland.

Bitte beachten Sie aktuelle Veröffentlichungen zum Hauptthema
Einwanderung und Integration in den jüdischen Gemeinden in Deutschland

Sonntag, 7. März

10-16 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum

Seminar

Fortsetzung vom 6. März

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Jüdischen Gemeinde Chemnitz

Erwartungen - Überraschungen - Enttäuschungen - Glücksfälle

Synagoge Chemnitz Seminar zur Einwanderung und Integration in den jüdischen Gemeinden in Deutschland. So wie die vier Begriffe über die ganze Zeit der Geschichte der Jüdischen Gemeinde Chemnitz stehen können, so haben sie eine aktuelle Bedeutung für die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in den letzten zwanzig Jahren.

Das Seminar objektiviert und aktualisiert die Bedeutung der neuen jüdischen Gemeinden in Deutschland.

10:00 Uhr Studie zur Integration in die sächsischen Gemeinden
Svetlana Roberman, Jerusalem
10:45 Uhr 20 Jahre russisch-jüdische Zuwanderung nach Deutschland -
Erfolge, Rückschläge, Perspektiven
Olaf Glöckner, Potsdam

geboren in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz); Studium 1993 an der Humboldt-Universität Berlin: Israelwissenschaften, Geschichte; 1995 Universität Potsdam Jüdische Studien/Geschichte; Redakteur bei der Dresdner Tageszeitung "Die Union". Mitarbeiter im Kompetenznetz "Jüdische Studien" an der Universität Potsdam; sechsmonatiger Aufenthalt in Israel (Kibbutz-Volunteer und journalistische Recherchen); Mitarbeit am "Neuen Lexikon des Judentums" und am Forschungsprojekt "Integration russischer Juden in der Bundesrepublik Deutschland"; Freie Mitarbeit am Moses-Mendelssohn- Zentrum Potsdam.

11:30 Uhr Begegnung mit den "anderen" - Erfahrungen russisch-jüdischer Migranten in multikulturellen Projekten
Grigori Pantijelew, Bremen

Der Autor ist ein pluralistisch denkender, musikalisch wirkender, multikulturell lebender Schreiber

13:30 Uhr Angekommen in Chemnitz!
Gespräch mit Mitgliedern der Gemeinde Chemnitz
13:45 Uhr In Deutschland angekommen?
Die jüdischen Gemeinden in Sachsen - zwischen Heimat und Sozialstation

Heinz Joachim Aris
Landesverband Sachsen der jüdischen Gemeinden

Dr. Nora Goldenbogen
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden

Küf Kaufmann
Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig

Dr. Ruth Röcher
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, Leitung der Diskussion

 

Veranstaltungen nach den Tagen der Jüdischen Kultur

Montag, 8. März

18:45 Uhr
Volkshochschule Chemnitz im tietz, Raum 4.19

Eintritt: 4,40 €

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Chemnitz

Anmeldung erbeten unter Tel. 0371 / 488 43 26

Dr. Jürgen Nitsche

Bilder erzählen Geschichten -
Vom Leben der Chemnitzer Juden

 
Mittwoch, 19. Mai

20:00 Uhr
Weltecho

Konzert

Reihe Klangwerk - Neue Musik in Zusammenarbeit mit Tagen der Jüdischen Kultur e.V.

Regine Müller (Klarinette) und ensemble 01

Different Dreams

Steve Reich: Different Trains (1989) für Streichquartett und Zuspielband mit Videoprojektionen; Visualisierung: Olaf Bender
1. America - before the war; 2. Europe - during the war; 3. after the war; 4. fast; 5. slow; 6. fast

Osvaldo Golijov (geb. 1960 in La Plata): The Dreams and Prayers of Isaac the Blind for Klezmer Clarinet and String Quartett (1994)

An diesem Abend werden zwei besondere Werke aufgeführt, die durch ihre eigenen kompositorischen Besonderheiten eine neue Spannung erzeugen: Different Train, ein gewissermaßen in der Tradition der Minimalmusic gearbeitetes Stück mit programmatischem Hintergrund (z.B. mit Originalaufzeichnungen von Holocaustüberlebenden), trifft auf die Träume und Gebete von Isaak dem Blinden (dem großen Kabbalisten und provencalischen Rabbi Isaak im 12. Jahrhundert). Die Träume und Gebete erhalten musikalisch ihre Ausdruckskraft durch die Kraft der Klezmermusik. Die Klänge der Klarinette verschmelzen mit denen des Streichquartetts zu pulsierenden, lyrischen Landschaften.

 
12.10. bis 19.11.2010

Rathaus Chemnitz

Eine Ausstellung des Schloßbergmuseums Chemnitz

125 Jahre - jüdische Gemeinde in Chemnitz

Jüdisches Leben in Chemnitz - eine Ausstellung

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TDJK Symbolbild