Programm 2009
- Veranstaltungen vor den Tagen der Jüdischen Kultur
- Veranstaltungen zu den Tagen der Jüdischen Kultur
- Seminar "Jüdische Erziehung - Perspektiven für die jüdischen Gemeinden in den neuen Ländern"
Veranstaltungen vor den Tagen der Jüdischen Kultur
| Ab Dienstag, 24.
Februar DAStietz, VHS |
Althebräisch Grundkurs 1 Daniel Naumann Grundkenntnisse in biblischem Hebräisch lesen und übersetzen können, schreiben in Quadratschrift |
| Mittwoch, 4.
März 17.00 Uhr |
Rosa Luxemburg - Jüdin,
Polin, Revolutionärin Ausstellungseröffnung Ausstellung vom 4. bis 31. März 2009 |
| Dienstag, 10.
März 17.30 Uhr |
Lesung der Megilla (Rolle Esther) von Landesrabbiner Almekias Siegl Anschließend PURIM PARTY |
| Mittwoch, 11.
März 20.00 Uhr |
Klage, Zorn und Ungeduld
Die befreiende und humanisierende Kraft der Klagepsalmen |
| Freitag, 13.
März 15.00 Uhr |
"Jüdisches Leben in Chemnitz" Stadtrundgang Der zweistündige Stadtrundgang zeigt die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Chemnitz, in Verbindung mit dem Wirken jüdischer Bürger in Industrie und Handel sowie in der Kunst. |
Veranstaltungen zu den Tagen der Jüdischen Kultur |
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Sonnabend, 14.
März 19.30 Uhr |
"Bangemachen gilt nich!"
Die bekannte Schauspielerin liest aus "Frau Wernicke - Kommentare einer Volksjenossin" von Bruno Adler, der die Figur der resoluten Proletarierin für Radio London erfand.
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Anschließend |
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Sonnabend, 14.
März 22.00 Uhr |
"Im Rausch des Klezmer"
"Die fünf vom Prenzelberg haben Musik im Blut und die übertrug sich direkt auf die Zuschauer, die bei den überschäumenden Rhythmen der Klezmermusik mitunter nicht verhindern konnten, daß ihnen der Takt von den Ohren geradewegs in die Beine ging." (Freie Presse über Aufwind)
(Evangelische Wochenzeitung Rheinland über Yankele)
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| Sonntag, 15.
März 11.00 Uhr und 13.00 Uhr |
"Steine und Namen" Dr. Jürgen Nitsche Kulturhistorische Führung Sie prägten wesentlich die 125-jährige Geschichte der jüdischen Gemeinde mit. |
| Sonntag, 15.
März 14.00 Uhr |
Jüdisches Gemeindeleben - für
Kinder erklärt Dorothee Lücke und Renate Aris Bei Spiel und Spaß können Kinder die Synagoge kennen lernen
und einen Einblick in das jüdische Leben erhalten. |
| Sonntag, 15. März 17.00 Uhr |
Eisenbahnen in Palästina
Normalspur und Schmalspur, Militär-, Religions- und Zivilzwecke, für Engländer, Juden, Christen und Muslime... verwirrend und faszinierend... |
| Sonntag, 15.
März 19.00 Uhr |
Esther und Waschti
Christlich-Jüdische-Bibliolog-Werkstatt Gemeinsame Auslegung der Bibel aus heutiger Sicht zu den Frauen Esther und Waschti und zu Purim. (Vorkenntnisse nicht erforderlich) |
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| Montag, 16. März
18.30 Uhr |
"Auf das Leben!"
Rabbinische Geschichten, gesammelt und erzählt von Rabbi Rothschild. Lebens- und Liebesgeschichten, selbst in den schwierigsten Situationen voller Menschlichkeit und jüdischem Humor. (Signierstunde) |
| Dienstag, 17.
März 19.00 Uhr |
Quartett - ein
Hilde-Domin-Programm für zwei Frauen, Klarinette und Lyrik Katrin Kauer und Nadin Kretschmer Eine sinnliche Reise in vier Bildern mit der Lyrik der "Dichterin des Dennoch" - Hilde Domin |
| Dienstag, 17.
März 19.30 Uhr |
Adolf Hitler, die deutsche
Mutter und ihr erstes Kind. Über zwei NS-Erziehungsbücher Sigrid Chamberlain Die Autorin untersucht das 1934 von der Nationalsozialistin J. Haarer verfaßte Erziehungsbuch, eine Anleitung zur Kaltherzigkeit und Beziehungsarmut. Es war der am meisten verbreitete Ratgeber zur Säuglingspflege im "Dritten Reich". |
| Mittwoch, 18.
März 18.45 - 20.15 Uhr |
Antijudaismus und
Antisemitismus in Deutschland Petra Seedorff Die Entstehung der Judenfeindschaft vom Mittelalter bis zur Aufklärung, Rolle der katholischen Kirche, antijüdisches Brauchtum, Martin Luther, Ausblick: die Aufklärung, religiöse Toleranz: Lessing als Beispiel) |
| Mittwoch, 18.
März 20.00 Uhr |
Sephardische Lieder,
aschkenasische Lieder sowie Lieder von Kurt Weill
Die internationale Sopranistin Frau Dimova und die Studienleiterin Frau Behun (beide Staatsoper Varna, Bulgarien) präsentieren Einrichtungen von Nicolai Kaufmann und Jul Levi. |
| Donnerstag, 19.
März 19.00 Uhr |
Besichtigung der Synagoge N.N. |
| Donnerstag, 19.
März 19.30 Uhr |
Leo Perutz - Nachts unter der
steinernen Brücke Egmont Elschner Leo Perutz ist einer der größten Erzähler deutscher Zunge im 19. Jahrhundert. Egmont Elschner liest einige der Geschichten aus dem jüdischen Viertel des alten Prag. |
| Donnerstag, 19.
März 20.00 Uhr |
"Was bedeutet koschere Küche?" Lars Ariel Dziuballa In ungezwungener Atmosphäre gibt es einen Einblick in Besonderheiten der jüdischen Küche |
| Freitag, 20.
März 18.00 Uhr |
Gottesdienst in der Synagoge
Alle Chemnitzer sind herzlich eingeladen. |
| Freitag, 20.
März 15.00 Uhr |
"Jüdisches Leben in Chemnitz" Stadtrundgang Der zweistündige Stadtrundgang zeigt die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Chemnitz, in Verbindung mit dem Wirken jüdischer Bürger in Industrie und Handel sowie in der Kunst. |
| Sonnabend, 21.
März 19.15 Uhr Öffnungszeiten: |
"Wir lebten in einer Oase des
Friedens" Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule Ausstellungseröffnung Auch jüdische Mädchen aus Chemnitz waren Schülerinnen der Mädchenschule in Wolfratshausen. Eine beeindruckende Ausstellung über die Schule von 1926 bis 1938. |
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Am 21. und 22. März: |
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| Sonntag, 22.
März 18.00 Uhr |
Jüdische, hebräische, russische
Lieder Chor der jüdischen Gemeinde Chemnitz 25 stimmbegabte Musikbegeisterte unter der Leitung der namhaften und in der UdSSR gefeierten Dirigentin. |
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Montag, 23. März
19.00 Uhr |
"Israel im Spiegel der Medien -
ein verzerrtes Bild Israels?"
Wie wird Israel in Deutschland wahrgenommen? Beruht die zum Teil harsche Kritik an Israel noch auf Tatsachen oder wird international mit zweierlei Maß gemessen? Wie berichten deutsche Medien über den Nahost-Konflikt und wie stellen sie Israels Politik dar? Daniel Dagan kommentiert anhand von Beispielen die Wahrnehmung Israels in der deutschen Öffentlichkeit. Er wurde in Kairo geboren und lebt z.Z. in Berlin, wo er für den Rundfunk in Israel und die Jerusalem Post tätig ist. Seine Beiträge erscheinen in deutschen und internationalen renommierten Zeitungen, auch im deutschen Fernsehen und Hörfunk. |
| Montag, 23. März
19.00 Uhr |
"Ein ganz gewöhnlicher Jude" Schauspiel von Charles Lewinski mit Dirk Schoedon, Regie: Holger Kuhla Ein soziokulturelles Projekt, Wiederaufnahme der erfolgreichen Aufführung |
| Montag, 23. März
18.45 - 20.15 Uhr |
125 Jahre Geschichte der
jüdischen Gemeinde Chemnitz - ein biographischer Exkurs Dr. Jürgen Nitsche Drei Rabbiner bestimmten wesentlich die Geschichte der israelitischen Religionsgemeinde in Chemnitz, Dr. Abraham Chotiner, Dr. Jakob Mühlfelder und Dr. Hugo Fuchs |
| Montag, 23. März
20.00 Uhr |
"Was bedeutet koschere Küche?" Lars Ariel Dziuballa In ungezwungener Atmosphäre gibt es einen Einblick in die Besonderheiten der jüdischen Küche. |
| Dienstag, 24.
März 16.30 - 18.00 Uhr |
Die Wohnstätte des langjährigen
Rabbiners Dr. Fuchs Dr. Jürgen Nitsche Häuser, ihre Besitzer und Mieter - ein kulturhistorischer Rundgang. Welche jüdischen Bürger wohnten hier oder hatten hier ihre Geschäfte? Wie gestaltete sich ihr Leben nach 1933? |
| Dienstag, 24.
März 19.30 Uhr |
Die Philosophin Hannah Arendt Ursel Schmitz Anhand der Biografie von Elisabeth Young-Bruehl , einer Schülerin Hannah Arendts, stellt die Soziologin und Schauspielerin Ursel Schmitz Leben und Werk der Philosophin vor. |
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Mittwoch, 25.
März 20.00 Uhr |
Jitzchok Lejbusch Perez - Der junge Mann und das Meer
Peter Ambros liest die Jom-Kippur-Geschichte. Das Robert-Schumann-Quartett spielt Franz Schuberts Streichquartett in d-Moll "Der Tod und das Mädchen". |
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Donnerstag, 26.
März 19.30 Uhr |
"Von jiddisch ... bis Klezmer"
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| Donnerstag, 26.
März 20.00 Uhr |
"Heben Sie das gut auf! Das ist
mein ganzes Leben!" Nach Charlotte Salomon: Leben? Oder Theater?
Die Kunstsammlungen zeigten das Werk von Charlotte Salomon. Joanne Gläsel schuf daraus ein beeindruckendes Solo. |
| Sonnabend, 28.
März 19.30 Uhr |
Anatevka Musical von
Joseph Stein und Jerry Bock "Der Fiedler auf dem Dach" - das weltberühmte Musical nach der Erzählung "Tewje, der Milchmann" von Scholem Alejchem. |
| Sonnabend 28.
März 20.00 Uhr |
"Jüdische Komponisten in
Chemnitz - eine Spurensuche" Kolja Lessing, Klavier und
Moderation Mit Werken von Berthold Goldschmidt, Werner Wolf Glaser, Paul Ben-Hain und Tzvi Avni Sächsische Mozartgesellschaft e.V. |
| Sonntag, 29.
März 11.00 Uhr |
Chemnitzer Köpfe: Inge Wieler Dr. Raffael Wieler-Bloch, Wolfgang Hartung-Gorre, Prof. Erhard Roy Wiehn und Addi Jacobi 1936 verließ Inge Wieler, zur Fabrikantenfamilie Marschel Frank Sachs gehörig, Chemnitz. Ihr Sohn, der Verleger ihres Sohnes und der Herausgeber präsentieren den Band “Ver-strickungen” von Raffael Wieler-Bloch mit authentischen Episoden Chemnitzer Geschichte. |
| Montag, 30. März
18.45-20.15 Uhr |
125 Jahre Geschichte der
jüdischen Gemeinde Chemnitz - Ein biografischer Exkurs Dr. Jürgen Nitsche Jüdische Kantoren: Nathan Goldberg, seine Vorgänger und Nachfolger |
Seminar "Jüdische Erziehung - Perspektiven für die jüdischen Gemeinden in den neuen Ländern" |
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| Sonnabend, 21.
März 20.00 Uhr |
Seminar "Jüdische Pädagogik" Die private jüdische Volksschule in Chemnitz Dr. Jürgen Nitsche Zur Eröffnung des Seminars spricht der Historiker und Publizist über ein wenig beachtetes Kapitel in der Chemnitzer Stadtgeschichte. |
| Sonntag, 22.
März 9.00 Uhr |
Seminar "Jüdische Pädagogik"
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| Sonntag, 22.
März 9.00 Uhr |
"Zeit ist's" (Ps. 119, 126) Jüdische Bildungsprobleme und Bildungspläne
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| Sonntag, 22.
März 10.45 Uhr |
"Wende sie um und um, denn
alles ist in ihr..." Probleme und Ziele jüdischer Bildung in Sachsen Dr. Ruth Röcher |
| Sonntag, 22.
März 13.00 Uhr |
Jüdischer Religionsunterricht
heute - Beispiele aus der Praxis Efraim Jehoud-Desel, Münster |
| Sonntag, 22.
März 14.15 Uhr |
Beiträge der Hochschule für
Jüdische Studien zur jüdischen Erziehung
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| Sonntag, 22.
März 15.00 Uhr |
Podiumsgespräch mit den
Referenten und Moderation: Dorothee Lücke |

Bilderpräsentation
mit anschließendem Vortrag von Prof. Dr. Erich Zenger
Cornelia
Froboess und Diabelli Trio
Das
Diabelli Trio hat sich in dreißig Jahren zu einem
hochgeschätzten und sehr gefragten internationalen
Kammermusikkörper entwickelt.
Aufwind
(Berlin) und Yankele (Chemnitz) treffen sich. Party mit Musik
und Tanz.
"Zu
berichten ist von ganz wunderbarer Klezmer-Musik aus Chemnitz,
die viel hinter sich läßt, was es in diesem Genre heute so gibt,
eingeschlossen die Marktführer aus den USA und Israel."
Vortrag von Rabbiner Dr.
Walter Rothschild

Daniela
Dimova, Sopran
Vortrag und Diskussion mit
Daniel Dagan (Jerusalem Post)
Peter
Ambros und das Robert-Schumann-Quartett
mit
der Gruppe Harts un Neschome aus Freiberg
Solo von und mit
Joanne Gläsel
Das Seminar setzt sich mit der jüdischen Erziehung grundsätzlich
sowie insbesondere mit den Aufgaben und Problemen der jüdischen
Erziehung innerhalb der jüdischen Gemeinden der neuen Länder
auseinander.
Prof. Dr. Daniel Krochmalnik